Tomatis®
Prof. Dr. Alfred Tomatis (1920 – 2001) war ein französischer Hals-Nasen-Ohren-Arzt und gilt als Erforscher der Wechselbeziehungen zwischen Ohr, Gehirn und Nervensystem sowie zwischen Hören, Psyche und Sprache.
Er entwickelte dafür eine höchst effektive Behandlungsmethode TOMATIS®, die das Leben von vielen hunderttausend Kindern und Erwachsenen positiv beeinflusst.
Als Pionier auf dem Gebiet der Kognitionswissenschaft hinterließ Alfred Tomatis durch seine Entdeckungen und seine außergewöhnliche Persönlichkeit unauslöschliche Spuren. Erst heute können wir sein Vermächtnis in vollem Umfang würdigen – im Licht der neuesten Forschungen zur Plastizität des Gehirns.
Die Wechselwirkungen, die er zwischen der Psychologie und der HNO-Heilkunde entdeckte, führten ihn zu einer neuen wissenschaftlichen Disziplin – der Audio-Psycho-Phonologie (APP). Sie erklärt, warum „die Art, wie wir zuhören“ einen grundlegenden Einfluss auf fast alle Aspekte unseres Daseins hat.
1958 wurde auf der Weltausstellung in Brüssel das erste Elektronische Ohr vorgestellt. Alfred Tomatis erhielt dafür die Goldmedaille für wissenschaftliche Forschung.
Indikationen für die TOMATIS® – Therapie bei Kindern ( L1 )
- Asperger-Syndrom
- Emotionales Ungleichgewicht / Impilsivität
- Tic Störungen
- Koordinationsstörungen
- Hypotonie, Tonusregulation
- Leseschwierigkeit
- Schreibschwierigkeit (Dysgraphie)
- Rechenschwäche (Dyskalkulie)
- Das ungeschickte Kind (Dyspraxie)
- Konzentrationsstörungen / Aufmerksamkeitsprobleme – (HKS, ADHS, ADS)
- Kommunikationsprobleme
- Leichte Ablenkbarkeit
- Vergesslichkeit
- Fehlende Sprachentwicklung
- Stottern
Indikationen für die TOMATIS® – Therapie bei Jugendlichen ( L1 )
- Ängste
- Stress
- geringes Selbstwertgefühl
- Schüchternheit
- Aggressivität
- Zurückgezogenheit
- Impulsivität
- Hypersensibilität und emotionale Unausgeglichenheit
- fehlendes Selbstbewusstsein
- mangelnde Motivation,
- niedere Frustrationstoleranz
- Unreife
- emotionaler Rückzug
Indikationen für die TOMATIS® – Therapie bei Erwachsenen ( L1 )
- Akutes Belastungssyndrom
- Gefühl ausgebrannt zu sein / Burnout
- Stress
- Depression
- Tinnitus / Ohrgeräusche
- Folgen von Hörsturz
- Angstzustände
- Mangel an Selbstbewusstsein
- Fehlende Selbstsicherheit
- Aggressivität
- Konzentrationsstörungen
- Fehler beim Sprechen,
- Sprachmotorik, Stottern
- Ein- und Durchschlafstörungen
- Beziehungsstörungen (familiäre, soziale)
- Tic Störungen

